Google+ feierte vor kurzem seinen ersten Geburtstag. Grund genung einmal nachzufragen, wie es um das soziale Netzwerk von Larry Page bestellt ist. Genau das hat Andreas Weck getan und drüben auf dem interessanten Blog Netzpiloten eine Serie zum Thema gestartet. Es kommen insgesamt
15 deutsche Influencer aus den Medien, der PR und dem Unternehmertum
zu Wort, die sich darüber auslassen, ob sie Google+ nutzen und was für sie das soziale Netzwerk ausmacht. Bei der Serie wurden Christine Heller, Nico Lumma, Sven Wiesner, Vera Bunse, Martin Weigert, Thilo Specht, Mathias Winks, Peter Bihr, Falk Hedemann, Jörg Wittkewitz, Thomas Cloer, Jörn Hendrik Ast, Tobias Kärcher und Carsten Knobloch befragt. Auch ich durfte mich äußern und crossblogge das mal hier auf meinem Blog:
Nutze ich Google+? Ganz ehrlich: Nein! Aktuell spielt Google+ in meinem Social-Media-Alltag keine Rolle. Weder als privates Tummelfeld, noch als News-Lieferant. Ich schaue ab und zu bei Google+ vorbei, um schnell zu merken, dass ich es aktuell neben Twitter und Facebook noch nicht wirklich gebrauchen kann. Warum? Ganz einfach: Für mich steht und fällt die Entscheidung, welches Netzwerk ich nutze mit der Frage: wer ist mit an Bord? Ich habe leider den Eindruck, dass mich bei Google+ immer noch in erster Linie Technik-Freaks, PR-Manager und Facebook-Hasser erwarten. Auch erreichen mich dort zumeist keine originären Beiträge – vielmehr dient es vielen Nutzern weiterhin als zusätzliche Abspielfläche der gleichen Inhalte, die auch schon bei Twitter und Facebook auflaufen. Das liegt natürlich auch an meinen Nutzer-Kreisen auf Google+, schon klar. Aber warum sollte ich Leute einkreisen, die zwar auf Google+ sind, mich im Zweifelsfall aber nicht interessieren. Schade ist das trotzdem, denn sowohl die technischen Möglichkeiten wie Hangouts und Co, als auch das Design von Google+ gefallen mir eigentlich sehr gut. Dennoch nutze ich Facebook sowohl in meinem beruflichen, wie auch privaten Alltag wesentlich intensiver. Wegen der Leute, die dort sind und wegen der Reichweite, die ich dort mit Beiträgen erziele. Dennoch: Ich bleibe bei G+ weiterhin an Bord und bin gespannt auf die Entwicklung. Also: Nicht Google+ dicht machen, Herr Page!