Die Geschichte des David Choe oder Graffitis für Facebook für 200 Millionen Dollar

Das ist mal eine Geschichte, wie sie so wohl nur in Amerika ablaufen kann. 2005 bekam der Graffiti-Künstler David Choe den Auftrag, die Geschäftsräume von Facebook zu gestalten. Kein geringerer als Sean Parker war es, der Choe ansprach und ihn einlud, sich an “sexual murals” für die Büros zu versuchen. Da Choe schon damals kein Unbekannter war, hatte die Kunst ihren Preis: Rund 60.000 Dollar wurden ihm angeboten. David Choe schlug aus und entschied sich für die gleiche Summe in Form von Aktien. Heutiger Schätzwert: 200 Millionen Dollar. Zahlreiche Medien haben darüber geschrieben – ohne je mit David Choe selbst zu sprechen. Jetzt hat sich David Choe das erste Mal selbst geäußert. Bei Howard Stern:

David Choe gehört seit Jahren zur internationalen Kunstszene. Selbst bei Obama hängt bereits eins der berühmten Choe-Bilder – natürlich mit dem Counterfeit von Obama. Auch für Jay-Z hat er bereits Alben-Cover kreiert. An Geld wird es wohl Choe auch vorher nicht gemangelt haben. Aber die kolportierte Summe von bis zu 200 Millionen Dollar wäre internationale Spitzenklasse für einen Kunst-Auftrag. Da können selbst die derbsten Bilder bei Sotheby`s nicht mithalten. Aber das sei Choe gegönnt – ich stehe auf Graffitis, erst recht auf solche!

Author: Martin

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